Die Planer der Daglfinger und Truderinger Kurve (DTK) möchten ihre Unterlagen noch dieses Jahr 2026 beim Eisenbahnbundesamt einreichen. Besonders stolz ist man dabei auf die Einhausung, welche die Landeshauptstadt und der Freistaat bezahlen, um die Anwohner vor Lärm zu schützen. Die Planung zum Ausbau Daglfing-Johanneskirchen (D-J) ruht dagegen seit 3 Jahren.
Das Szenario DTK ohne D-J ist allerdings kaum denkbar. Die Lärmkarten zeigen dann über 60dB nachts bis in die dritte Häuserreihe, an der Daglfinger Straße noch weiter – die Bahn müsste massenhaft enteignen. Ferner wären die beschrankten Bahnübergänge de facto unpassierbar.
Eine solche Planung ist unverantwortlich – man ignoriert die Probleme, die man an anderer Stelle schafft.
