20 Mio für Tunnelplanung

Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung wurde gestern beauftragt, 20 Mio EUR zum Haushalt bei der Stadtkämmerei anzumelden. Dieses Budget soll dazu dienen die Planung der Bahn zur Strecke Daglfing-Johanneskirchen zu überprüfen und eventuell eine alternative Feinplanung zu finanzieren. Die Budget-Entscheidung obliegt dem Stadtrat.

Hintergrund ist der viergleisige Ausbau der Strecke wofür es drei mögliche Grobvarianten gibt (Tunnel, Trog, Lärmschutzwand). Die Bahn wird diese 3 Grobvarianten bewerten und eine bevorzugte Grobvariante bestimmen und dann für diese Variante eine vom Bund finanzierte Feinplanung durchführen. Die Bestimmung erfolgt durch eine Bewertungsmatrix eines Trassierungsexperten der Universität Innsbruck.

Die Stadt München hat bewirkt, dass zusätzliche Aspekte in den Kriterienkatalog aufgenommen wurden, welche sich positiv auf die Bewertung eines Tunnels auswirken sollen. So erfolgt eine Berücksichtigung zukünftiger, verfestigter Planungen der Landeshauptstadt München. Weiterhin
wurde der Indikator Trennungswirkung beim Kriterium Stadtentwicklung, der Indikator Sichtbeziehungen beim Kriterium Stadt- und Land-schaftsbild und der Indikator Wegebeziehungen beim Kriterium Freizeit aufgenommen.

Sollte die von der Bahn favorisierte Lösung nicht der Tunnel sein welcher von der Stadt München gewünscht wird, so ist beabsichtigt, dass die Stadt München parallel eine Feinplanung einer Tunnellösung beauftragt.

Hintergrund ist dass die Stadt München beschlossen hat, den Mehrpreis für eine Tunnellösung zu bezahlen.

Quelle: https://www.muenchen-transparent.de/dokumente/5714056

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