Mehr als ein Jahr ist vergangen seit Einreichung der Petition für einen Tunnel Daglfing-Johanneskirchen. Doch nun geht es endlich weiter. Zwei Mitglieder des deutschen Bundestags (MdB) sind zu einem Vororttermin nach München gekommen: der Berichterstatter für die Regierungskoalition, Ruppert Stüwe, SPD, und Sebastian Roloff, Kandidat der SPD für München-Süd, begleitet von seinem Mitarbeiter Philipp Obermüller.
Wir freuen uns, dass beide MdB sehr sachkundig im Thema waren – Herr Stüwe war 2024 im Bundestagsverkehrsausschuss, als über den Brennernordzulauf beraten wurde, Herr Roloff ist ausgewiesener Rechts- und Wirtschaftsexperte, Beisitzer im SPD-Präsidiumsvorstand und Wirtschaftssprecher der SPD.
Weitere Teilnehmer waren Karin Vetterle, SPD Fraktionssprecherin und Stellvertretende Vorsitzende des BA 13 Bogenhausen, und drei Vorstandsmitglieder der Bürgerinitiative für einen Tunnel zwischen Zamdorf und Johanneskirchen.

Bei einem Fußweg von der Station Johanneskirchen bis zur Stadtgrenze und einer anschließenden Fahrt mit dem Auto konnten die neuralgischen Punkte in Augenschein genommen werden.
Anschließend wurden die 5 wichtigsten Themen besprochen:
- Veraltete und deutlich zu niedrige Zugzahlen führen zu Fehlplanung
- Fehlerhafter Variantenvergleich /Bürgerbeteiligung
- Gleichbehandlung nach BT-Drs. 18-7365
- Parlamentarische Befassung nach §5 BUV für neue Projekte
- Tunnel kostengünstiger und schneller machbar durch Totalsperrung.